Sensorknoten und deren Vernetzung für digitale Produktion

Kurzbeschreibung

© Fraunhofer EMFT
Multifunktionales Kommunikationsboard (NFC, USB, BLE) zum Auslesen digital vernetzter Sensorknoten (Zusammenarbeit Würth Elektronik eiSos/Fraunhofer EMFT)

Sensoren spielen im „Internet der Dinge“ eine Schlüsselrolle. Um jedoch mit der dynamischen Entwicklung in diesem Bereich mithalten zu können, müssen die elektronischen Spürnasen künftig noch leistungsfähiger und preiswerter werden. Ein Knackpunkt ist bislang die Vernetzung dieser Sensoren. Gerade für IoT-Anwendungen muss eine Vielzahl an Kabeln und Steckverbindern konfektioniert werden. Diese Komponenten sind zwar hinreichend zuverlässig, aber für die Massenmärkte im Consumer-Bereich viel zu teuer. Eine drahtlose Vernetzung scheidet in vielen Fällen aus – die hauptsächlichen Hürden liegen in der Energieversorgung der Sensorknoten sowie in der oftmals mangelhaften Funkabdeckung in Gebäuden (z.B. aufgrund von Abschottung durch Metallgegenstände).

Im Projekt SensNet entwickeln Forschende der Fraunhofer EMFT daher neue Konzepte und verifizieren diese experimentell, um Sensoren in eine hierarchische Informationskette einzubinden – von der Erfassung der physikalischen Parameter bis zur Verarbeitung der Daten in einer „Big Data Cloud“-Umgebung. Die Sensoren sollen dabei so effektiv vernetzt werden, dass sie weitgehend selbständig agieren.

Gefördert

Das Vorhaben wird durch die Förderinitiative Bayern Digital (Förderkennzeichen: BD002/001) unterstützt.