Vernetzte Sensorik im Gesundheitsbereich

Für das Gesundheitswesen bietet das Internet of Things (IoT) ein riesiges Potenzial – von der Diagnostik über die Patientensicherheit bis hin zu optimierten logistischen Prozessen. Insgesamt 21 europäische Partnerinnen und Partner arbeiten im Projekt SERENE-IoT daran, elementare Grundlagen für IoT-Anwendungen im Gesundheitswesen zu schaffen. Das deutsche Konsortium unter Koordination der Fraunhofer EMFT entwickelt im Rahmen des Projekts ein IoT-fähiges, mobiles Analysegerät zum Nachweis von multiresistenten Staphylococcus aureus (MRSA). 

Vernetzte Sensorik im Gesundheitsbereich
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Vernetzte Sensorik im Gesundheitsbereich

Das Nachweisverfahren (entwickelt im Projekt MRE-Test, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie im Rahmen des Programms „Mikrosystemtechnik Bayern“, Förderkennzeichen MST-1308-0001//BAY189/001) wird in ein vernetzbares Gesamtsystem transferiert, welches im Batteriebetrieb eingesetzt werden kann. Basis dafür sind neue anwendungsspezifische Speicherchips mit sehr niedrigem Energieverbrauch. Der Fokus des Forschungsvorhabens liegt auf der Entwicklung einer sicheren Software-Architektur für die IoT-Vernetzung medizinischer Geräte sowie auf der Sicherheit des Transfers vertraulicher Daten. 

Vernetzte Sensorik im Gesundheitsbereich
© Fraunhofer EMFT/ Bernd Müller
Abgesicherter und vernetzter Vor-Ort-MRSA-Detektor

Auf nationaler Seite erfolgt die Erprobung des erarbeiteten Konzepts IoT-vernetzter, medizinischer Geräte anhand von verschiedenen Demonstratoren (mobiler MRSA-Detektor, Gerät zum Nachweis postoperativer Infektionen, Ernährungspumpe, Falldetektor zur Erkennung und Prävention von Stürzen) durch das Klinikum der Universität München.

Das Projekt SERENE IoT wird durch das EUREKA-Cluster PENTA mit 5,1 Mio. € gefördert, davon 67% durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF.

 

 

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