HICO2

Kurzbeschreibung

© Foto Fraunhofer EMFT / Bernd Müller

USB-Stick mit Sensorbauelement zur Messung von Feuchte und CO2

Immer häufiger überwachen sensorbasierte Systeme die Raumluftqualität und sorgen für regelmäßige Frischluftzufuhr. Bislang am Markt verfügbare CO2-Sensoren arbeiten in der Regel nach einem optischen Messprinzip, haben jedoch einige Nachteile: Sie sind groß, teuer und verbrauchen zudem relativ viel Energie – und damit für den wachsenden Smart Home-Markt nur bedingt geeignet.

Ein Forschungsteam der Fraunhofer EMFT hat einen impedimetrischen CO2-Senor konzipiert und dazu eine neuartige hybride Sensorschicht entwickelt, die aus einer Kombination von organischem und anorganischem Material besteht. Dieser neuartige Sensor detektiert schon CO2-Konzentrationen ab 400 ppm und hat geringe Ansprech- und Regenerationszeiten von unter 2,5 Minuten. In Langzeittests über mehrere Wochen zeigt er stabile Ergebnisse.  

Anwendung

Neben dem CO2-Monitoring könnte das neue Sensorprinzip küftig auch zum Nachweis von Kohlenstoffmonoxid (CO) und Schwefeldioxid (SO2) eingesetzt werden.