ProWear

Entwicklung von intelligenter Schutzkleidung als Warnsystem bei Arbeiten in gesundheitsschädlichen Umgebungen

Kurzbeschreibung

Die Ableitung und verfahrenstechnische Aufbereitung von Abwasser erfordert zahlreiche Tätigkeiten, bei denen die Beschäftigten mit chemischen und biologischen Arbeitsstoffen in Kontakt kommen. Ziel des Projektes ProWear ist die Entwicklung von intelligenter  Arbeitsschutzkleidung, welche den Einsatzleuten vor Ort Informationen zu vorhandenen Konzentrationen an Schadstoffen in Form von farblichen Veränderungen an der Bekleidung gibt. In die verwendeten Materialien werden Sensorik und Anzeigetechnik eingearbeitet, welche den Benutzer vor gesundheitsschädlichen Stoffen warnt.

Für die veränderten Produkte sind auch neue, an die spezifischen Eigenschaften der verwendeten Technik angepasste, Herstellungsverfahren notwendig. Dazu gehören in erster Linie technische Veränderungen an den Textilmaschinen, auf denen die Stoffe für die Bekleidung hergestellt werden sollen. Auch das Einarbeiten der Sensortechnik in die Stoffe erfordern neue bzw. angepasste Technologien und neue verfahrenstechnische Ansätze bei der Herstellung und insbesondere bei der Implementierung.

Anwendung

Innerhalb zahlreicher Tätigkeiten kommen Beschäftigte mit chemischen und biologischen Arbeitsstoffen in Kontakt. Trotz der vorgegebenen Schutzmaßnahmen nach den geltenden Gesetzen, Vorschriften und Datenblättern der unterschiedlichsten Institutionen, besteht bei den Mitarbeitenden vor Ort immer eine Ungewissheit, ob die Arbeitsumgebung frei von schädlichen Gasen ist und ab wann der Arbeitsort aufgrund von gefährdenden Stoffen geräumt werden muss.

Die Entwicklung von intelligenter Arbeitsschutzkleidung stellt eine innovative und nachhaltige Entwicklung dar, die dazu beitragen soll, Unfälle bei Arbeiten in gefährdeten Arbeitsbereichen zu verhindern. Der Vorteil der innovativen Materialien liegt in der viel früheren Erkennung von Gefahren­situationen und der damit schnelleren Einleitung von Gegenmaßnahmen, wie z.B. der Entfernung von Personen aus dem Gefährdungsbereich.
 

Partner

  • IAB Weimar
  • Spengler & Fürst
  • Beb Carl Liebetruth GmbH

Gefördert

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie