Chancengleichheit

Frauen sind in naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Studiengängen nach wie vor unterrepräsentiert. Geschlechtsspezifische Barrieren erschweren oder versperren Mädchen und Frauen den Zugang zu den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. Eine wichtige Ursache hierfür liegt in den Erziehungs- und Sozialisationsprozessen, in denen die Förderung von Interessen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen an den vorherrschenden Geschlechterrollen orientiert ist. Durch sie werden Mädchen in Übereinstimmung mit den vorherrschenden Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft auf technikferne Bereiche festgelegt und damit in ihren Möglichkeiten und Chancen eingeengt. Verschiedene Untersuchungen im Kontext der Auseinandersetzung um Koedukation und Monoedukation sowie Erfahrungen in unterschiedlichen Projekten zeigen, dass Angebote, die spezifisch an Mädchen und junge Frauen gerichtet sind, besonders dazu geeignet sind, Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Sachverhalte zu interessieren und deren Studien- und Berufsorientierung zu erweitern.

 

Mädchen und MINT

Ein Schwerpunkt der Gleichstellungsaktivitäten an der Fraunhofer EMFT liegt in der Erweiterung des Berufswahlspektrums von Schülerinnen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich mit dem Ziel, die Frauenquoten in den MINT-Studiengängen zu erhöhen und Fraunhofer als zukünftige Arbeitgeberin in das Blickfeld junger Frauen zu rücken.

 

Projekte

An der Fraunhofer EMFT werden neue MINT-Angebote für Schülerinnen entwickelt, z. B.: