Das Leistungszentrum »Sichere Vernetzte Systeme« (LZ SVS) bündelt die fachliche Exzellenz der TU München, der Universität der Bundeswehr sowie der Fraunhofer-Institute AISEC, EMFT und ESK. Seit Juli 2017 bietet das Leistungszentrum am Standort München eine anwendungsorientierte und interdisziplinär ausgerichtete Plattform für branchen- und themenübergreifende, systematische Forschung und Zusammenarbeit mit einem Schwerpunkt auf den Internet of Things (IoT)-relevanten Bereichen Vernetzte Mobilität, Industrie 4.0 sowie Gesundheit an. Die Aspekte Hardwaresicherheit, Betriebssicherheit und Datensicherheit sind jedoch auch für viele weitere Branchen hochrelevant, weshalb das Leistungszentrum sein Angebot künftig sukzessive um weitere Anwendungsfelder erweitern möchte.

© Fraunhofer EMFT / Bernd Müller

Showroom Leistungszentrum »Sichere intelligente Systeme«

Der Anspruch der Leistungszentrums-Partnerinnen: Ihren Kunden umfassende und gleichzeitig benutzerfreundliche Gesamtlösungen zum Thema Cybersicherheit anbieten. Gerade für mittelständische Unternehmen besteht hier ein hoher Bedarf. Viele kleinere Betriebe haben selbst keine Kapazitäten, um das komplexe Thema allein zu stemmen. Andererseits sind sie aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen gezwungen, sich für die Bereiche Digitalisierung, Industrie 4.0 oder IoT zu öffnen, um im internationalen Wettbewerb mitzuhalten. Das Leistungszentrum bietet hier nicht nur professionelle Unterstützung, sondern kann dank seiner großen Kompetenzbreite auch individuell auf die Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden eingehen. Dies schafft ein attraktives Angebot insbesondere für KMUs in der Region und stärkt damit den Wirtschaftsstandort Bayern.

Gleichzeitig setzt das Leistungszentrum aber auch überregional, bzw. international wichtige Akzente: Die Anwendungsprojekte des LZ SVS decken Gebiete wie Industrieautomatisierung und Automobil ab, in denen deutsche Firmen eine weltweite Spitzenstellung einnehmen. Diese Bereiche bedürfen jedoch dringend einer Digitalisierung. Das LZ SVS leistet dazu einen wichtigen Beitrag und stärkt durch Verbindung klassischer Industrien mit digitalen Technologien den Standort München – etwa in der Automobilbranche.

Das Kompetenzportfolio der Forschungsplattform umfasst:

  • Konzeption, Entwicklung und Aufbau von vernetzten Sensorknoten zur Datenerfassung für kundenspezifische Anwendungen
  • Vernetzung von eingebetteten Systemen, wie Sensorknoten und Steuergeräten, durch drahtlose und leitungsgebundene Kommunikationssysteme
  • Aufbau von sicheren cloudbasierten Daten- und Steuerungslösungen
  • Konzept und Aufbau von Echtzeitkommunikationssystemen im industriellen Umfeld
  • Konzeption, Evaluierung und Absicherung von neuen Kommunikationsarchitekturen und -technologien für echtzeitfähige, zuverlässige und sichere Fahrzeugumweltvernetzung
  • Test von Konformität, Performance und Security in dedizierten Testumgebungen und Kundenszenarien