Universitäten

Technische Universität München (TUM)

Im Frühjahr 2016 konnte Prof. Marc Tornow dafür gewonnen werden, die Abteilung Siliziumtechnologien und Devices gemeinsam mit Prof. Ignaz Eisele zu leiten. Marc Tornow hält an der TU München die Professur für Molekularelektronik und forscht an nanoskaligen Bauelementen der molekularen Elektronik und Biosensorik. Mit dem Lehrstuhl für Technische Elektrophysik gibt es eine enge Zusammenarbeit mit Dr. Gabriele Schrag und Prof. Gerhard Wachutka. Dortige Forschungsschwerpunkte sind die physikalisch basierte Modellierung, die numerische Simulation sowie die Charakterisierung und Diagnostik von Fertigungsprozessen und Betriebsverhalten mikrostrukturierter Bauteile. Durch gemeinsame Forschung soll die Kompetenz der Fraunhofer EMFT auf diesem Gebiet gestärkt werden. Gemeinsame Doktorarbeiten auf verschiedenen Themengebieten in der Vorfeldforschung sind geplant. 

Universität Regensburg

Die Fraunhofer EMFT hat eine langjährige Kooperation mit dem Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg. Seit 1. Januar 2017 leitet Prof. Joachim Wegener in Regensburg die Fraunhofer EMFT Gruppe Zell-basierte Sensorik (ZBS). Joachim Wegener ist Professor für Bioanalytik und Biosensorik und arbeitet mit seiner Gruppe schwerpunktmäßig an der Entwicklung physikalischer Sensoren, mit denen es möglich ist, lebende Zellen nichtinvasiv und labelfrei zu untersuchen. Es ist das Ziel dieser neuen Initiative, die mikro- und polymerelektronischen Kompetenzen der  Fraunhofer EMFT für die Zellbasierte Sensorik nutzbar zu machen und damit neue Anwendungsfelder in Bioanalytik und Biotechnologie zu erschließen. 

Technische Universität Dresden

Seit 2013 zählt die TU Dresden zu den elf deutschen Exzellenz-Universitäten. Die Honorarprofessur von Prof. Peter Kücher an der Fakultät Elektrotechnik bildet die Basis für eine Kooperation zwischen der Fraunhofer EMFT und der Elbuniversität. Prof. Dr. Peter Kücher beleuchtet in seinen Lehrveranstaltungen am Institut für Halbleiter und Mikrosystemtechnik (IHM) schwerpunktmäßig den Zusammenhang zwischen technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, denn der globalisierte Wettbewerb bringt Veränderungen wie etwa eine Spezialisierung und Neusegmentierung der Wertschöpfungskette mit sich. Dies erfordert von Material-, Anlagen- und Chipherstellenden neue strategische Ansätze. Aktuelle Trends in der Mikro-/Nanoelektronik – von „More Moore“ bis hin zu „More than Moore“ – stehen so immer auch im Fokus der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auch mit dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT), besteht eine enge Zusammenarbeit im Rahmen gemeinsamer wissenschaftlicher Themen.

Universität der Bundeswehr München

Zwischen der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Universität der Bundeswehr München und der Fraunhofer EMFT besteht eine intensive Zusammenarbeit – nicht zuletzt aufgrund der personellen Verzahnung: Seit 2012 lehrt neben Prof. Christoph Kutter (Professur für Polytronik) auch Prof. Linus Maurer (Professur für Integrierte Schaltungen und Elektronische Bauelemente) an der Universität. Die Anfänge der Kooperation gehen auf Prof. Ignaz Eisele zurück, der zum ersten Exzellenten Emeritus der Universität der Bundeswehr München ernannt wurde und heute bei der Fraunhofer EMFT das Geschäftsfeld Siliziumtechnologien und Devices leitet. Dr. Sabine Trupp, Leiterin der Gruppe Sensormaterialien an der Fraunhofer EMFT, wurde 2015 als Habilitandin im Bereich Gassensorik an der Universität der Bundeswehr aufgenommen. Dr. Ronnie Bose, Leiter der Gruppe Polytronische Technologien an der Fraunhofer EMFT, habilitiert seit 2016 am Institut für Physik an der Universität der Bundeswehr München. Sein Forschungsgebiet umfasst die flexible Hybridintegration und Mikrosystemtechnologien.

Aufgrund der komplementären Reinräume ergänzen sich die Fraunhofer EMFT und die Universität der Bundeswehr in idealer Weise. Die enge Verbindung der Universität mit der Fraunhofer EMFT zeigt sich auch durch die Zusammenarbeit im Bereich der modularen Integration innovativer und neuer Funktionalitäten und Komponenten in bestehende Silizium Standardtechnologien. Die Fraunhofer EMFT bringt dabei ihr Know-how im Bereich der Add-on Technologien und deren Kombination mit Standardtechnologien ein. Ziel des Vorhabens ist es, gemeinsam mit Industriepartnern und -partnerinnen neue Entwicklungen voranzutreiben – von der risikoreichen Forschung bis hin zur Produktreife und Umsetzung. Beide Institutionen haben sich zum Ziel gesetzt, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten.

 

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Kutter

Direktor

 

Prof. Dr. Ignaz Eisele

Siliziumtechnologien und Devices

 

Dr. Sabine Trupp

Sensormaterialien

 

Dr. Indranil Ronnie Bose

Flexible Systeme