Forschung in Zeiten des Corona Virus

Forschung lebt vom Ausprobieren neuer Dinge - in Zeiten von Corona bekommt diese Aussage eine ganz neue Bedeutung

© Harshitha Basavaraju (Fraunhofer EMFT)
Einige unserer Forschenden haben ihre Arbeit mit nach Hause genommen, und erfahren jetzt Forschung fernab der gewohnten Laborumgebung.

Wir fragen uns heute: Kann man Chips überhaupt auch zu Hause entwerfen? 

Ja, sagt Harshitha Basavaraju!  Genau wie so viele von uns in diesen ungewöhnlichen Zeiten musste sie improvisieren, um ein Homeoffice einzurichten und weiterhin Mikrochips zu entwerfen. Ihre Arbeit auf dem Gebiet des Schaltungsdesigns kann sie in ihrem Wohnzimmer fortsetzen. Daher kann sie den Termin für das sogenannte Tape-out* im April einhalten.

*In der Elektronikentwicklung ist das Tape-Out das Endergebnis des Designprozesses für integrierte oder gedruckte Schaltungen, bevor sie zur Herstellung geschickt werden.

Leichter gesagt als getan, auch Harshitha Basavaraju hatte zunächst einige Schwierigkeiten:

Die ersten paar Tage empfand sie das Zeitmanagement ziemlich herausfordernd – vielleicht kommt Ihnen dies bekannt vor? Genau, sie arbeitete auch oft zu lange oder zu unregelmäßigen Arbeitszeiten. Aber jetzt hat sie ihre Routine darauf ausgerichtet, Arbeit und persönliche Zeit zu trennen. Trotz der virtuellen Besprechungen mit ihrem Team vermisst sie die persönlichen Gespräche und den regelmäßigen Gedankenaustausch am Arbeitsplatz und freut sich darauf, nach der Korona-Krise ihre Kollege und Kolleginnen am Fraunhofer EMFT zu treffen.