Vom Material bis zur Zuverlässigkeitsprüfung
Im Projekt CFP entwickeln die Partner deshalb ultradünne, biegbare Chip-Foliengehäuse – sogenannte Chip Foil Packages. Dafür bauen sie eine belastbare Prozesskette auf und erproben alle wesentlichen Schritte: die Integration ultradünner Chips, die Herstellung hochauflösender Leiterstrukturen, die Verkapselung sowie die Prüfung der Zuverlässigkeit.
Die beteiligten Institutionen bündeln dafür komplementäre Kompetenzen: Die Yamagata University trägt nachhaltige Druckmaterialien, leitfähige Tinten und flexible Sensorsysteme bei. Das Fraunhofer IZM verantwortet insbesondere die Verkapselung, die Zuverlässigkeitsbewertung und Nachhaltigkeitsanalysen. Das Fraunhofer EMFT bringt seine europaweit einzigartige Rolle-zu-Rolle-Pilotlinie für hybride flexible Elektronik ein. Dort entstehen hochauflösende Leiterstrukturen, Verfahren für die Montage ultradünner Chips und Prozesse für die skalierbare Fertigung im Chip Packaging.
Skalierbare Fertigung für den industriellen Transfer
Die Chip Foil Packages sollen weniger als 150 Mikrometer dick sein und elektronische Funktionen auch unter anspruchsvollen Bedingungen dauerhaft schützen. Mithilfe einer skalierbaren Rolle-zu-Rolle-Fertigung sollen sie zudem kostengünstiger, ressourceneffizienter und in größeren Stückzahlen produziert werden können. So schafft CFP die Grundlage für den Transfer in industrielle Anwendungen und für neue flexible Elektronikprodukte
Das Vorhaben wird durch das Fraunhofer-interne Programm ICON gefördert.