Vertrauenswürdige Elektronik: Datensicherheit auf Hardware-Ebene

Vertrauenswürdige Elektronik und Datensicherheit sind die Basis für alle digitalen, vernetzten Systeme, speziell für das Internet der Dinge, aber auch für künstliche Intelligenz (KI). Vor allem dort, wo personenbezogene oder sicherheitskritische Daten verarbeitet werden, wie in der Medizintechnik, beim autonomen Fahren oder bei kritischen Infrastrukturen, ist es wichtig, dass die Eigentümer die vollständige Kontrolle über datenverarbeitende Systeme haben und Nutzer über die Eigenschaften der von ihnen genutzten Systeme informiert werden.

Analyse und Test für sichere Elektronik und Datensicherheit
© Fraunhofer EMFT/ Bernd Müller
Analyse und Test für vertrauenswürdige Elektronik

Durch die starke Internationalisierung in der Elektronikentwicklung ist das Thema Datensicherheit eine große Herausforderung. Vertrauenswürdig ist Elektronik, wenn sie allen unseren Erwartungen an Funktionalität und Spezifikationen entspricht und gleichzeitig keine Hintertüren oder Schwachstellen für Angreifer offenlässt. Anderweitig könnte das zu Manipulationen, Angriffen oder Ausfällen von ganzen Systemen führen.

Betrachtet werden muss dabei der gesamte Datenfluss - vom Endkunden bis zu der eigentlichen Hardware, die die Daten verarbeitet. Gerade bei der Hardware gab es in der Vergangenheit immer wieder Sicherheitslücken, die das Auslesen sensibler Informationen ermöglichten. Vertrauenswürdige Elektronik umfasst deshalb nicht nur fälschungssichere Hardware und verlässliche Software, sondern beginnt bei der sicheren Halbleiterproduktion, geht über nicht auslesbare Speicherinhalte und sichere Identitäten von Rechnern bis hin zu sicheren Embedded Systemen.

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