Elektrochemische Zellen

Transducer-Komponenten sind das Herzstück von elektrochemischer Sensorik zur Messung von Gasen und Flüssigkeiten. Für amperometrische Messungen stehen an der Fraunhofer EMFT elektrochemische Zellen zur Verfügung.

Elektrochemische Zellen für amperometrische Messungen
© Fraunhofer EMFT / Bernd Müller
Elektrochemische Zellen für amperometrische Messungen

Dieser Transducer-Typ besteht aus einer Anordnung mit drei Elektroden und ist für amperometrische Messungen und Zyklo-Voltagramme geeignet. Um einen Strom fließen zu lassen benötigt man mindestens zwei Elektroden: eine Arbeitselektrode (WE: working electrode bzw. Anode) und eine Gegenelektrode (CE: counter electrode bzw. Kathode). Damit kann der Strom und die Zellspannung gemessen werden, nicht jedoch das Elektrodenpotenzial an der Arbeitselektrode, das die Elektrodenreaktion bestimmt. Zur Messung dieses Potenzials dient eine dritte Elektrode, die stromlos betriebene Referenzelektrode (RE: reference electrode).

EZ-Chip

Elektrodenanordnung (WE, CE, RE) kreisförmig
Durchmesser Arbeitselektrode (WE) 10 – 3000 µm
Chipfläche 4,5 x 4,5 mm
Material Goldelektroden auf Glas  
Referenzelektrode (RE) Possibility to print Ag/AgCl
Passivierung bei Bedarf Polyimid
Integrierter Temperatursensor (WE 500µm) Widerstand (RT bis 150°C) 
Integrierter Heizer bis 150°C 
Beschichtung auf Kundenanfrage
AVT  

Diese Halbleiterbauelemente stehen für Ihre Anwendungsthemen an der Fraunhofer EMFT zur Verfügung, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

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Kompetenzbereich: Elektrochemische Sensorik