Aus der Forschung in die Anwendung: Projekte am Fraunhofer EMFT

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  • PECVD Reinigungsplasma mit umweltfreundlicher und FCKW-freier Fluorchemie »Solvaclean®N«
    © Fraunhofer EMFT/ Bernd Müller

    PECVD Reinigungsplasma mit umweltfreundlicher und FCKW-freier Fluorchemie »Solvaclean®N«

    Viele Plasma-Beschichtungsanlagen der Halbleiterindustrie müssen nach jedem Fertigungsschritt gründlich und regelmäßig gereinigt werden. Bisher geschieht dies überwiegend mit perfluorierten Kohlenwasserstoffen (PFCs) und Stickstofftrifluorid (NF3) – Gasen, die für die Umwelt bis zu 17.000 Mal schädlicher sind als das „Treibhausgas“ CO2. Solvay, Texas Instruments, Muegge und die Fraunhofer EMFT arbeiten im Projekt ecoFluor an einer umweltfreundlicheren Alternative, die lediglich das Treibhauspotenzial von CO2 hat: Der von den Kooperationspartnern eingesetzte Gasmix „Solvaclean®“ aus Fluor, Stickstoff und Argon verzichtet vollständig auf die besonders umweltschädlichen Gase PFCs und NF₃.

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  • KI-Prädiktive Anlagenwartung für ausfallsichere Fertigung

    Projekt KIWA: Maschinelles Lernen für Zero Downtime im Maschinenraum

    KI-basierte Anlagenwartung in der Fertigung
    © Unsplash/ L. Kumar

    KI-basierte Anlagenwartung in der Fertigung

    Ziel einer prädikativen oder vorausschauenden Wartung ist es, Betriebsmittel proaktiv und vorausschauend instand zu halten. Auf diese Weise sollen Störungszeiten und Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Forschende des Fraunhofer EMFT erproben neue Konzepte, um mit Methoden des Maschinellen Lernens auch extrem heterogene Daten effizient verarbeiten und exakte Wartungsvorhersagen für Fertigungsanlagen treffen zu können.

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  • Echtzeit-Wundüberwachung für Point-of-Care Diagnostik
    © Fraunhofer EMFT

    Echtzeit-Wundüberwachung im Krankenhaus zur Reduzierung von Kontrollen und des Sepsisrisikos

    Eine Erfolgsgeschichte europäischer Forschung: Fraunhofer EMFT bringt mit einzigartiger Rolle-zu-Rolle-Expertise flexible Elektronik direkt an den Körper – ressourcenschonende Kupferleiterbahnen und miniaturisierte Sensoren, die Wunden, Körpertemperatur und Blutwerte präzise erfassen. Im EU-Projekt SusFE hat das Team gemeinsam mit elf europäischen Partnern daraus marktnahe Lösungen für Point-of-Care Diagnostik und dezentrales Monitoring entwickelt – nachhaltig gefertigt und bereit für den breiten Einsatz im Gesundheitswesen.

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  • Gasphasenabscheidung auf 8-Zoll-Wafer
    © Fraunhofer EMFT / Bernd Müller

    Thermisch unterstützte chemische Gasphasenabscheidung auf 8-Zoll-Wafer

    Im EU-Projekt NeurONN arbeitet ein Forschungsteam der Fraunhofer EMFT mit sechs europäischen Partnerinnen und Partnern an extrem energieeffizienzen Elementen und Architekturen für neuromorphes Computing. Dabei kommen auch innovative 2D-Materialien zum Einsatz.

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  • FDSOI IP-Blöcke für Europas Halbleitersouveränität

    Fraunhofer EMFT bringt seine Expertise in der Chipintegration im SOIL-Projekt ein

    Neuromorphe Chips

    Neuromorphe Chips

    Im Rahmen des SOIL-Projekts entwickelt das Fraunhofer EMFT FDSOI-IP-Blöcke, um die europäische Chipindustrie der nächsten Generation voranzubringen.

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  • Mobiles Luftqualität-Messgerät mit smarten Gassensoren

    Von stationär zu flächendeckend – Luftqualität in Städten neu messen

    Gassensorsystem für Luftqualität Messgerät
    © Fraunhofer EMFT

    Aufbau des miniaturisierten Gassensorsystems zur präzisen Erfassung von Luftschadstoffen

    Im Projekt GaSeKa (Gassensorsystem mit Selbst-Kalibrierfunktion) entwickeln das Fraunhofer EMFT und EC Sense ein miniaturisiertes Sensorsystem, das Luftschadstoffe präzise und kosteneffizient erfasst. So sollen deutlich mehr Messpunkte in Städten entstehen – für eine bessere Luftüberwachung und mehr Gesundheitsschutz.

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  • Vorausschauende Wartung von Getriebeölen
    © Вячеслав Козырев - stock.adobe.com

    Vorausschauende Wartung von Getriebeölen

    Schmieröle leisten einen wesentlichen Beitrag zur Reibungsminimierung und gewährleisten damit einen sicheren Betrieb von Produktionsanlagen. Im Projekt Smart Gear entwickeln Forschende des Fraunhofer EMFT Lösungen, um eine abfallende Leistungsfähigkeit der Schmieröle mit Hilfe von Sensorik und Machine Learning-Methoden zu erkennen und den Zeitpunkt für einen Ölwechsel zu prognostizieren.

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  • Multi-Elektrodenlayout zur parallelen Untersuchung mehrerer Zellproben in Mikrofluidik-Chips
    © Fraunhofer EMFT/ Bernd Müller

    Multi-Elektrodenlayout zur parallelen Untersuchung mehrerer Zellproben in Mikrofluidik-Chips

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fraunhofer Institute für Biomedizinische Technik (IBMT) in Sulzbach/Saar und der Fraunhofer EMFT in Regensburg arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit den Unternehmen nanoAnalytics GmbH (Münster) und innoMe GmbH (Espelkamp) an einem neuen Messverfahren zur Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen.

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  • T-Sense-3D: Ein neues Werkzeug für die Arzneimittelentwicklung?

    Präzise Temperaturmessung an 3D-Gewebemodellen als Alternative zu Tierversuchen

    Multiwell-Platte für 3D-Gewebemodelle zur Verbesserung der Arzneimittelentwicklung

    Multiwell-Platte mit integrierten Interdigitalelektroden für Monitoring von Zellkulturen

    Temperaturmessungen an 3D-Gewebemodelle bieten eine innovative Alternative in der Arzneimittelentwicklung und helfen, Tierversuche zu reduzieren.

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  • Quantenchips auf dem Weg in die industrielle Fertigung

    Wie die SUPREME Pilotlinie Forschung und skalierbare Produktion in Europa verbindet

    Wafer mit supraleitenden Qubit-Strukturen
    © Fraunhofer EMFT / M. Andronic

    Wafer mit supraleitenden Qubit-Strukturen für mehrere Projekte

    Im EU-Forschungsprojekt SUPREME bündeln 23 Partner aus 8 Mitgliedstaaten ihr Know-how, um die Entwicklung stabiler Herstellungsprozesse für supraleitende Quantenchips voranzutreiben. Die F&E-Aktivitäten adressieren insbesondere die Herausforderungen hinsichtlich Stabilität und Ausbeute von Qubits – ein entscheidender Faktor für die Skalierung von Quantentechnologien und somit für die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Quantenhardware-Markt.

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